Die Bundesgesellschaft und ihre zurzeit 33 Zweiggesellschaften fördern zahlreiche Projekte in Indien. Das vielschichtige Wirkungsfeld erstreckt sich dabei von Projekten die sich für die Aus- und Weiterbildung von Kindern und Jugendlichen, die Förderung der Gleichstellung der Frau in Familie, Sozialstruktur, Ausbildung und Beruf einsetzten, über die Unterstützung und den Aufbau von Gesundheit -Fürsorge und Rehabilitationszentren bis hin zur Entwicklung von Dorfentwicklungsprogrammen, die auf eine strukturelle Veränderung der Region abzielen. Allen Projekten liegt dabei die Philosophie „Hilfe zur Selbsthilfe“ zugrunde; d.h. die Potentiale eines selbst definierten Wandels – unter Berücksichtigung der sozialen, kulturellen und politischen Kontexte der Projekte – zu lenken. Um effektive Entwicklungszusammenarbeit zu leisten, gilt es dabei stets im Auge zu behalten, welche Motive der geleisteten Arbeit zugrunde liegen, wer in der letzten Konsequenz profitiert und auf wessen Kosten und es muss sorgfältig erörtert werden, welche Methoden angemessen sind.
In Anbetracht der Größe und Vielschichtigkeit des indischen Subkontinents und der damit in Verbindung stehenden unterschiedlichen Ansatzmöglichkeiten sozialer Projekte versteht es sich von selbst, dass die sozialen Projekte der Gesellschaft und ihrer Zweiggesellschaften lediglich punktuell erfasst sind.
| Projekt | Projektbeschreibung | Zweiggesellschaft & weitere Informationen |
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| Arunodaya Charitable Trust Dr. Reena and Dr. Arun Sethi C-2, Maharani Bagh New Delhi 110 065 India act@airtelbroadband.in www.acteyecare.com |
Augenklinik in Delhi und in Gurgaon: Arunodaya Deseret Eye Hospital Auf dem neuesten Stand der Augenmedizin:
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Remscheid Jährlicher Besuch der ZG Remscheid Finanzielle Förderung |
| Kindergarten-Projekt der CHINMAYA VIDYALAYA (Senior Secondary Public School) Vasant Vihar New Delhi 110 057 India www.chinmayavvdelhi.org/ |
Februar 2009: Start eines Kindergarten-Austauschprojektes mit dem Kindergarten des IKE -Förderverein für interkulturelle Erziehung e.V. über Austausch kreativer Arbeiten, Fotos und Gespräche beim jährlichen Besuch der DIG Remscheid in Indien. |
Remscheid |
| PVCHR Peoples Vigilance Committee On Human Rights c/o Dr. Lenin Raghuvanshi SA/4/2° Dalantpur Varanasi 221 002 India pvchr@yahoo.com www.pvchr.org |
PVCHR ist eine Organisation, die sich für Menschenrechte einsetzt. Ziel ist es u.a. durch Emanzipation der Bevölkerung vor Ort eine vollständig entwickelte demokratische Gesellschaft aller Gesellschafts-Schichten (Kasten) zu fördern. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung der Dalits. Kampagnen gegen:
Förderung des Bewusstseins für die Lebenssituation der Dalits anhand konkreter Projekte in den Dörfern Belwa, Bhagawanala und Shivrampur, im Umkreis von Varanasi. |
Remscheid Seit 2002 persönliche Kontakte, finanzielle Förderung ab 2007 mit öffentlichen Mitteln für kommunale Entwicklungszusammenarbeit, Öffentlichkeitsarbeit. Mit den Mitteln wurde der Ausbau zweier Dalit-Schulen im Juli 2007 fertig gestellt. |
| Seit Februar 2007 gehört das Dorf Raup bei Sonbhadra dazu. Die Dorfbewohner gehören dem Urstamm der Ghasias an. | Ende 2008 wurde im Dorf Raup bei Sonbadhra ein Schul-und Gemeindezentrum errichtet. Es ist das dritte Gebäude, das mit Fördergeldern durch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW über die InWent (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH) und der ZG Remscheid gebaut wurde. Im Februar 2009 wurde es in Anwesenheit der ZG Remscheid eingeweiht. |
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| PVCHR und ZG Remscheid starteten 2006 erstmalig mit einer „Bildungs-Initiative“ in Zusammenarbeit mit
einem Schüler-Team des Röntgen Gymnasiums in Remscheid. |
Inhalt der Bildungs-Initiative: Austausch und Pflege von Freundschaft mit Schulkindern aus Dalitfamilien der o.a. Dörfer über eine von den Remscheider Schülern eingerichteten eigenen Internetseite unter dem Logo: „Together in friendship for Dalits’ rights“. Öffentliche Aktionen (Weltkindertag/Thema Menschenrechte), Projektwoche, Arbeit auf Unterrichtsebene, gehören außerdem zum Programm der Schüler. Es existieren 4 Projekte der ZG Remscheid mit dieser Institution:
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Auf Empfehlung der ZG Remscheid haben inzwischen mehrere StudentenInnen ein Praktikum beim PVCHR in Varansi absolviert. Eine Studentin war aus Österreich, die via Internet auf die Projekte der ZG Remscheid aufmerksam geworden war. Diese und eine andere Studentin haben vor Ort aktiv an der Weiterentwicklung der Arbeit der ZG Remscheid, insbesondere des Kindergarten-Projektes im Dorf Ayer, mitgewirkt. Dr. Lenin vom PVCHR hatte im Juni 2009 die Möglichkeit, auf Einladung zweier europäischer Partner-Organisation, auch die Remscheider Zg und die Remscheider Projektpartner zu besuchen. Er wurde im Remscheider Rathaus von der Oberbürgermeisterin willkommen geheißen. |
| PVCHR: Kindergarten-Projekt im Dorf Ayer bei Shivrampur |
Das Kindergartenaustausch-Projekt, das seit Februar 2007 zwischen einem Mushar-Kindergarten (Mushar ist eine Unterkaste innerhalb der Dalit-Kaste)und der Remscheider Kindertagesstätte des IKE-Förderverein für interkulturelle Erziehung e.V.) existiert, hat sich zu einem bewegenden und erfolgreichen Pionier-Projekt entwickelt. |
Remscheid |
| Schulpartnerschaft zwischen der Sophie-Scholl Gesamtschule in Remscheid und der CHINMAYA VIDYALAYA (Senior Secondary Public School) Vasant Vihar New Delhi 110 057 India www.chinmayavvdelhi.org/ |
Seit Anfang 2009 basiert diese neue Partnerschaft vorwiegend auf dem vielfältigen Einsatz NEUER MEDIEN. Neben der Kommunikation über Email wird das Internet über den Einsatz so genannter „Virtueller Klassenzimmer“ genutzt. In diesen Räumen werden von Partnern Briefe, Fotos, Präsentationen oder z.B. Musikstücke, Videos, etc. ausgetauscht. Gleichzeitiges Arbeiten an Projektarbeiten, wobei die Ergebnisse über Internet ausgetauscht werden. Der Zugang zum „virtuellen Klassenzimmer“ wird festgelegt, ungebetene Gäste erfahren nichts darüber, was dort geschieht. Darüber hinaus werden persönliche Freundschaften aufgebaut. Größere Projektarbeiten, persönliche Briefe und kleine Geschenke werden über die DIG Remscheid persönlich vor Ort in Indien überbracht. Die aktuellen technischen Voraussetzungen für diesen Austausch mit NEUEN MEDIEN sind sowohl an der indischen als auch deutschen Schule vorhanden. Der Austausch ist aus Sicht beider Seiten hervorragend angelaufen. Für 2010 ist eine Erweiterung des Austausches auf nachfolgende Klassen vorgesehen. |
Remscheid |
| Schulpartnerschaft zwischen der Albert-Einstein Gesamtschule in Remscheid und der Vikash-Higher Secondary School Shahabad, einer Dorfschule in Shahabad-Tesil Tijara, Distrikt Alwar im Bundesstaat Rajasthan |
Eine Schulpartnerschaft, die sich aufgrund der dörflichen, aber schulisch fortschrittlichen Gegebenheiten wie folgt aufgebaut hat: Kennenlernen über Austausch von Briefen, Fotos und Projektarbeiten der jeweiligen anderen Kultur. Größere Projektarbeiten, persönliche Briefe und kleine Geschenke werden über die DIG Remscheid persönlich vor Ort in Indien überbracht. |
Remscheid |
| Vikash-Higher Secondary School Shahabad in Shahabad Seit 2007 ist das Vikash Indo-German Education-Centre for Physically Handicapped Youth (Bildungszentrum für körperlich behinderte Kinder) der Schule angeschlossen. |
Vikash Indo-German Education-Centre for Physically Handicapped Youth
ist ein Indisch-Deutsches Bildungsprojekt der Vikash Higher Secondary School, das in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Indischen Gesellschaft Remscheid 2007 ins Leben gerufen wurde. Das Zentrum ermöglicht körperlich behinderten Kindern und Jugendlichen, die bislang keine Bildung erfahren haben, eine Schulbildung an der Vikash Higher Secondary School. Leider haben diese Kinder aufgrund sozialer, gesellschaftlicher und oft auch familiärer Diskriminierung wenig Chancen auf eine Schulbildung. Inzwischen sind 10 Kinder in den normalen Schulbetrieb erfolgreich eingegliedert worden. Seit April 2009 wird außerdem eine regelmäßige Rundum-Vorsorge über ein „medizinisches mobiles camp“ nicht nur für die Behinderten, sondern für die gesamte Schule und die Dorfbevölkerung, gewährleistet. Perspektive 2010: Über einen mobilen Service für die körperlich behinderten Kinder aus den umliegenden Dörfern den Besuch der Schule und dadurch eine Chance auf Bildung zu ermöglichen. |
Remscheid Das Projekt ist durch Amar Singh, Delhi, Mitglied im Beirat der ZG Remscheid, entwickelt worden. |